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02. Juni 2010 – Eröffnung vom Parforce Panorama Potsdam

Zwei Jahre intensive Arbeit haben sich gelohnt: Endlich stehen die ersten 2.10 m hohen Stelen für den Naturlehrpfad am Priesterweg zwischen Drewitz und Kirchsteigfeld. Da durften Sarah und Phönix nicht fehlen!
Als Projekt zwischen der Potsdamer Grundschule „Am Priesterweg“ und dem Leibniz-Gymnasium begann damals alles. Der ehemalige Kunstleistungskurs des Leibniz-Gymnasiums, dem Sarah angehörte, übernahm die Gestaltung der Tafeln und deren Layouts, während die Grundschüler kleine Texte schrieben, die irgendwie neben Sachinformationen auf den damals noch gar nicht vorhandenen Tafeln Platz finden sollten.
Die Schüler des Kunstleistungskurses ließen ihrer Kreativität freien Lauf und wurden nicht nur von ihrer Tutorin und Kunstlehrerin Frau Seibel unterstützt, sondern erhielten auch Hilfe von Frau Hoßfeld vom Babelsberger „Stadtkontor“ und der Grafikerin Frau Feldmann.
Innerhalb schier endlos erscheinender zehn Wochen arbeiteten die Schüler des Kunstleistungskurses an Ideen, verwarfen viele wieder und griffen andere auf, an denen dann kreativ und voller Tatendrang weitergearbeitet wurde. Es wurden dabei nicht nur Layouts entworfen, sondern auch die Form der Tafeln, das Logo „P⊃3;“, das für „Parforce Panorama Potsdam“ steht, und auch selbstgeschossene Fotografien der Parforce Heide wurden eingebracht.
Zwei Jahre später und nachdem alle ehemaligen Kunstleistungskursschüler bereits ihre eigenen Wege gehen und die Schule schon hinter sich gelassen haben, wurde das Projekt endlich beendet.
In der Zwischenzeit hatten Schüler des Leibniz-Gymnasiums an den Sachtexten für die Info-Tafeln gearbeitet, sodass diese in die Produktion gehen konnten, um endlich aufgestellt zu werden. Das Ergebnis dieses zwei Jahre andauernden Projektes wurde am Mittwoch, dem 02. Juni 2010, der Presse und den gespannten Augen der Mitwirkenden gezeigt.
Und die Arbeit hat sich gelohnt – die Tafeln sind ein echter Hingucker geworden.
Nun wurde endlich auch für diejenigen, die die Tafeln und deren Layout entwickelten, die Schüler des ehemaligen Kunstleistungskurses des Leibniz-Gymnasiums, ersichtlich, wie toll die Tafeln quasi in Natura aussehen. Zunächst immer nur in Papierform gesehen, überzeugte nun die Konstruktion aus Metall mit ihren Farben und dem Layout.
Als kleine Besonderheit sind die kleinen Geschichten der Grundschüler anzusehen, die auf drehbare Scheiben gedruckt wurden.

Insgesamt war die Arbeit an den Info-Tafeln eine ganz außerordentliche Aufgabe. Die Tafeln endlich in ihrer Vollendung sehen zu können, war für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Nun ist nur noch zu hoffen, dass die Tafeln nicht Opfer von Vandalismus werden, denn es stecken viel Arbeit und Kreativität in ihnen. Sie sind dazu gedacht, über die Besonderheiten der Umgebung zu informieren und die Geschichten der Grundschüler sollen auch die kleinen Mitbürger ansprechen. Es war ein Projekt für die Landeshauptstadt Potsdam, für Drewitz und das Kirchsteigfeld. Alle Beteiligten haben ihr Bestes gegeben und sich angestrengt. Es wäre schade, sollte diese Arbeit durch Vandalismus geschmälert werden.

Sarah Kirsten
(Kunstleistungskurs des Leibniz-Gymnasiums im Abschlussjahrgang 2009)

Fotos: Ch. Seibel